Schlagwort: Elektromobilität

5 Wattstunden pro Person und Kilometer

In weniger als 3 Wochen startet die Bridgestone World Solar Challenge (BWSC). Mit Null Emissionen quer durch Australien, während in Deutschland die Reduzierung der Emissionen im Straßenverkehr nicht vorankommt. Die Solar unterstützten Rennfahrzeuge der BWSC zeigen wie aus Effizienz und…

In den Startlöchern

Am 13. Oktober starten zum 15. Mal Solarautos aus aller Welt zur World Solar Championship. Jetzt haben die Organisatoren die Teilnehmerliste veröffentlicht: 53 Teams aus 24 Ländern! In der Challenger-Klasse kämpfen die Piloten von 30 renn-optimierten Solarboliden um jede Sekunde;…

Stromspeicher liefern Unabhängigkeit

Strom von der Sonne, ein Stück Freiheit

Der neuste Speichermonitoring-Bericht der RWTH Aachen dokumentiert, dass Solar-Stromspeicher immer billiger und beliebter werden. Allein im letzten Jahr wurden ca. 32.000 Stück installiert.

Sie sind zwar aus heutiger Sicht (noch) nicht wirtschaftlich, aber sie bieten etwas, was sich nicht bezahlen lässt: Unabhängigkeit. Dennoch erwarten über 90% der Speicherbesitzer, dass sich die Anlage amortisiert. Da erscheint es nur folgerichtig, dass die Befragung der Batteriekäufer außerdem ergab: Die Absicherung gegenüber steigenden Strompreisen ist ein wichtiger Kaufanreiz.

Die untersuchten Stromspeicher sind Batteriespeicher, die zusammen mit Fotovoltaikanlagen (PV) in bzw. auf Wohn- oder Gewerbegebäuden installiert wurden. Aus den vorgelegten Zahlen lässt sich prognostizieren: Ende 2018 werden in Deutschland vermutlich über 100.000 Batterien mit einer durchschnittlichen Kapazität von ca. 7 kWh installiert sein.

stolz, glücklich oder beides

Tokai Challenger auf dem Weg zum 4. Platz | ©worldsolarchallenge.org

Die World Solar Challenge ist am Sonntag in Adelaide mit der Preisverleihung zu ende gegangen. Sieger des diesjährigen Solarautorennens war -wie im Vorjahr- das Team der TU Delft aus den Niederlanden.

Nuna 9, das Siegerfahrzeug der Challenger-Klasse, erreichte Adelaide am Donnerstag kurz nach 14:00 Ortszeit. Die 3021 km lange Rennstrecke durch das Australische Outback wurde ohne einen Tropfen Sprit, ohne Strom aus dem Netz, nur mit der Kraft der Sonne bewältigt. Das Rennen war in diesem Jahr eine besondere Herausforderung, weil sich die Sonne an mehreren Tagen überwiegend hinter Wolken versteckte und es sogar regnete. Dem siegreichen Solarauto genügte eine Solarzellenfläche von 2,64 m² um eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 81 km/h zu erreichen. Zweiter wurde das Team aus Michigan mit Novum und einem Rückstand von zwei Stunden; dritter Punch II von der Universität Leuven in Belgien. Das Team Sonnenwagen Aachen kam bei ihrem Debüt leider nicht in die Wertung, erreichte Adelaide jedoch aus eigener Kraft in respektabler Zeit.