Kategorie: Verkehrswende

Sonnenaufgang aus Bochum

Rendering des SunRiser der Hochschule Bochum, ©Andreas Hempel/zerone

Rendering des SunRiser der Hochschule Bochum, Quelle: ©Andreas Hempel/zerone

Gestern wurden die Teilnehmer der World Solar Challenge, des weltgrößten Rennens für Solarfahrzeuge, veröffentlicht. Für die 13. Ausgabe des Rennens haben sich 47 Teilnehmer aus 25 Ländern qualifiziert.

Traditionell kommen die Fahrzeuge nicht von Privatunternehmen, sondern aus den Laboren der Universitäten. Aus Deutschland wird nur das Team der Hochschule Bochum mit dem Fahrzeug „SunRiser“ teilnehmen. Die Erwartungen an das einzige deutsche Fahrzeug sind jedoch aufgrund der Erfolge der letzten Jahre extrem hoch. Aus den Niederlanden, Großbritannien und der Türkei werden jeweils drei Teams teilnehmen. Studentische Konstrukture aus Australien und Japan schicken jeweils fünf Fahrzeuge ins Rennen; die US-Universitäten sogar sieben.

Die Strecke führt über 3000 Kilometer von Darwin im Norden, quer durch den

Solare Weltumrundung vor größter Herausforderung

Etappenziele der Weltumrundung und Entfernungen, Quelle: ©Solarimpulse

Etappenziele der Weltumrundung und Entfernungen, Quelle: ©Solarimpulse

Seit dem dritten März ist die Solarimpulse 2 (SI2) auf dem Weg, um zum ersten Mal in der Geschichte die Erde ohne einen Tropfen Treibstoff in der Luft zu umrunden. Auf der bevorstehenden Pazifikquerung der 7. Etappe werden Pilot und Technik an ihre Grenzen gehen müssen.
Der viermotorige Ein-Personen-Solarflieger fliegt in 12 Etappen um den blauen Planeten. Die Piloten und Konstrukteure André Broschberg und Bernhard Piccard sehen ihr Abenteuer auch als Mission, um der Welt zu zeigen, welche innovativen Leistungen auch ohne fossile Verbrennung -ausschließlich auf der Basis von Solarenergie- möglich sind. Gleichzeitig mit dem Start der Weltumrundung am 3.März 2015 vom Flughafen Abu Dhabi hat das SI2-Team eine Online-Kampagne zur Unterstützung ambitionierter Klimaschutzziele auf der Weltklimakonferenz im Dezember diesen Jahres in Paris gestartet.

Umweltfreundliches Benzin aus Restbiomasse

Der Stoff, der die Mobilität antreibt: Entnahme einer Probe aus der Syntheseanlage mit Professor Jörg Sauer, Sprecher des Bioliq-Projekts (rechts), dem Betriebsleiter der Syntheseanlage, Ulrich Galla (links) und Daniel Richter. (Foto: Tom Zevaco, KIT)

Der Stoff, der die Mobilität antreibt: Entnahme einer Probe aus der Syntheseanlage mit Professor Jörg Sauer, Sprecher des Bioliq-Projekts (rechts), dem Betriebsleiter der Syntheseanlage, Ulrich Galla (links) und Daniel Richter. (Foto: Tom Zevaco, KIT)

Strom zur Erzeugung von Kraftstoffen einzusetzen, könnte ein Weg sein, Kohlendioxid zu vermeiden und damit das Klima zu entlasten. Zwei Anlagen, die mit dem sogenannte Power to liquid experimentieren, wurden jetzt eröffnet.

Das Karlsruher Institut für Technologie in Eggenstein-Leopoldshafen hat die gesamte Prozesskette in einer Pilotanlage geschlossen. Aus Restbiomasse macht die Bioliq-Technologie umweltfreundlichen Kraftstoff. „Das neue Benzin ist motorenverträglich und lässt sich problemlos mit anderen Kraftstoffen kombinieren“, teilt das KIT mit.

Das Verfahren besteht aus vier Stufen: Zunächst wird trockene Restbiomasse wie

Solarer Flugverkehr

Solarimpulse 2, Quelle: ©Solarimpulse|Revillard|Rezo.ch

Solarimpulse 2 beim 1.Rollout, Quelle: ©Solarimpulse|Revillard|Rezo.ch

Mitte Mai wird das Solarflugzeug Solarimpulse 2 der Pioniere und Piloten Bertrand Piccard und André Borschberg zum ersten Testflug abheben. Es soll 2015 die Welt umrunden: Ohne Treibstoff, nur mit Sonnenenergie. Am neunten April wurde das Flugzeug in Payerne in der Schweiz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Um allein mit der Kraft der Sonne in die Luft gehen zu können, ist Pioniergeist wie in den Anfangsjahren des Fliegens gefragt. Den beschworen Piccard und Borschberg auf der Enthüllungsveranstaltung im Hangar des Flugplatzes Payerne vor mehreren hundert geladenen Gästen und Sponsoren. Die perfekt inszenierte Show der Initiatoren offenbarte, welche menschlichen Qualitäten für ein solches Projekt notwendig sind. Die beiden Pioniergeister sind viel mehr als nur Abenteurer und Piloten. Sie